Was ist OpenLM?

Video zur Einführung in OpenLM. Dieses Video gibt einen ersten Überblick zur OpenLM als Lizenzmanagement Software.

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Make or Buy – Lizenzmanagement

Die Frage, welche Leistungen ein Unternehmen selbst erbringen (make) und welche  Leistungen sie von externen Wirtschaftseinheiten beziehen soll (buy), ist eine der  klassischen Problemstellungen der Betriebswirtschaftslehre und wird im Softwarebereich immer wieder sträflich vernachlässigt. Oftmals steht nämlich in der Make-or-Buy Entscheidung das Kosteneinsparungs-Potential viel zu stark im Vordergrund. Denn Software die unter z.B. einer GNU General Public License läuft ist in vielen Fällen ohne Kosten zu haben und dann hören sich die Argumente so an:

  • Der Preis eines Lieferanten sollte niedriger sein als die variablen Kosten, da die fixen Kosten im Unternehmen weiterbestehen (eh-da Kosten)
  • Der Angebotspreis muss niedriger sein als die doppelten variablen Kosten
  • Der Angebotspreis eines Lieferanten muss niedriger sein als die  Herstellungskosten im eigenen Unternehmen

Diese reine Kostenbetrachtung kann nicht als ausreichendes Entscheidungskriterium gelten, denn es werden weder strategische noch qualitative  Aspekte berücksichtigt.

So steht für ein Unternehmen die Frage im Mittelpunkt, ob es sich bei der Leistung um eine Kernleistung handelt, die zu einer klaren Differenzierung zum Wettbewerb führt. Dies kann beim Thema Lizenzmanagement in 95% aller Fälle ausgeschlossen werden. Denn Standardsoftware die für einen Bruchteil der gemanagten Asset-Werte angeboten wird bringt allen Unternehmen den gleichen Vorteil. Umgekehrt ist der Aufwand selbst etwas zu entwickeln oder sogenannte „Freeware“ einzusetzen mit entsprechenden Pflege- bzw. Entwicklungskosten und mit hohen Risiken verbunden, dass sich eine solche Variante selten lohnt.

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Warum Monitoring von Netzwerklizenzen?

Thema

Grundsätzlich handelt es sich bei dem Thema um Software und deren Lizenzierung in Unternehmen, die weltweit von über 10 Millionen Ingenieuren und Technikern eingesetzt wird. Diese Computer Aided Engineering (CAE), Geographical Information Systems (GIS) oder Software zur Entwicklung von Software kostet im Schnitt pro Arbeitsplatz $10.000. In einer Studie hat Gartner schon 2008 festgestellt, dass diese Software nicht vollumfänglich genutzt wird und somit ein Einsparungspotential für die Unternehmen von über 20% möglich ist.

Problem

Wegen verteilter Arbeitsabläufe setzten die einzelnen Entwicklungsingenieure diese sehr teure Software nicht täglich acht Stunden ein. Daher bieten die Hersteller der Software den Unternehmen gegen einen höheren Preis ein Modell an, die Lizenz zur Nutzung der Software zwischen den Entwicklungsingenieuren zu teilen. Dieses Modell hat sich bei den Unternehmen speziell für die eingangs genannten Bereiche als Standard durchsetzt. Damit sich das Lizenzmodell für ein Unternehmen rechnet, müssen weniger Lizenzen angeschafft werden als es Entwicklungsingenieure gibt. Um Leerzeiten oder Terminverzug in Projekten allerdings zu vermeiden, sollte sichergestellt werden, dass die Ingenieure als teure Kopfarbeiter immer dann eine Lizenz zur Arbeit mit der Software bekommen, wenn diese gerade benötigt wird. Damit ergibt sich die Herausforderung ständig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Anzahl der Ingenieure und der Softwarelizenzen herzustellen.

Auswirkung

Das Modell mit den geteilten Lizenzen für Entwicklungssoftware besteht seit über fünfzehn Jahren. In dieser Periode haben sich sowohl das Angebot der Software als auch der Personalstand in den Unternehmen x-fach geändert. Um immer ausreichend Lizenzen zu Verfügung stellen zu können, wurden von den Abteilungen oder für die Projekte immer neue Lizenzen beschafft. Daher ist nach und nach der Überblick verloren gegangen, ob diese Lizenzen auch vertragsgemäß genutzt werden und wie viel Lizenzen zur Nutzung der Software durch die Ingenieure in einem Unternehmen tatsächlich gebraucht werden. Zu dem hohen Compliance Risiko kommt es immer wieder vor, dass in Unternehmen mit zum Beispiel 130 Ingenieuren und Technikern 100 Lizenzen von einer CAD Software zur Verfügung stehen und tatsächlich während eines Jahres nur einmal 75 Lizenzen gleichzeitig genutzt wurden. Das Lizenzrecht wurde zwar schon erworben aber in den meisten Fällen besteht immer noch die Wartung von 20% des Lizenzpreises. Daraus errechnet sich ein Einsparungspotential für unser Beispiel, von mindesten $40.000 pro Jahr. Dies ist auch die Kernaussage bei der von Gartner beschriebenen 20% Überlizenzierung bei Unternehmen mit Computer gestützter Produktentwicklung.

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